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Das Jahr 711

Wir schreiben das kaiserliche Jahr 711. Es sind mehr und mehr Menschen nach Westerhold gezogen. Manche aus freien Stücken, manche plagte die pure Not aus ihrem Landstrich. Sie kamen nach Westerhold, um dort Schutz zu suchen und einen Neuanfang zu wagen. Die meisten Menschen kamen aus der Stadt Südwacht und deren umliegende Gegenden. Südwacht gehörte einst zu Westerhold, nur hat es vor fast dreißig Jahren den damaligen Landesherren Osgar von Westerhold hintergangen und verraten. Der Kampf gegen eine Übermacht war somit verloren und der Landesherr tot.

Jetzt regiert ein korrupter Rat die Stadt und wirtschaftet nur in die eigene Tasche. Not und Elend machen sich breit und halten Südwacht und dessen Besitzungen in ihrem Würgegriff. Man hat sogar versucht Westerhold anzugreifen, was aber an der westerholder Gegenwehr scheiterte. Jetzt hat Marvin begonnen, die alten Besitzungen im Osten wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Da Südwacht seit dem damaligen Verrat bei allen Menschen in Verruf geraten ist und die Ratsherren immer skrupelloser zu sein scheinen, erkannten immer mehr Orte Marvin´s Anspruch an und gehörten fortan wieder zu Westerhold.

 

Die Karte hat sich seitdem wieder ein wenig verändert und Westerhold hat nun einen Teil seiner alten Größe zurückgewonnen. Damit konnte Marvin die Kontrolle über die alten Gemarkungen Eichenbühl, Lindmark und Teile des Radgauer Landes wiedererlangen.

 

Im Erntemond 711 wurde Liam McPherson Aufgrund seiner jahrelangen Treue dem Hause Westerhold gegenüber und um seiner tapferen Taten willen von Marvin von Westerhold zum Ritter geschlagen. Mehr als einmal hatte Liam bewiesen, dass er diesem Stande würdig war. Nun bekam er den verdienten Lohn für seine Tapferkeit und Treue. Marvin gab ihm die Gemarkung Eichenbühl zum Lehen. Liam zog nun also nach Eichenbühl, um sein neues Lehen in Besitz zu nehmen. Marvin zog mehr und mehr Männer zusammen, um die Fede mit Südwacht entgültig in seinem Sinne zu beenden.

 

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