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Das Jahr 713

Eismond im Jahr 713
Schnee so weit das Auge reicht. Ganz Westerhold liegt unter einer dicken Schneeschicht.

Nur noch die Hauptwege sind halbwegs passierbar. Das Reisen ist zu einer wahren Herausforderung geworden. Das alte Herrenhaus derer von Westerhold hielt den Schneemassen nicht mehr stand und der hintere Teil stürzte ein. Bis zum Frühjahr musste man nun wohl oder übel zusammenrücken.

Narrenmon im Jahr 713
Der Winter hält das Land fest im Griff. Eis und Schnee bedecken die Fulgramberge und in den Wäldern sieht man immer öfter Wolfsrudel. De Vorräte sind immer noch ausreichend vorhanden und die Menschen hoffen auf ein warmes Frühjahr.

Ostaramond im Jahr 713
Auf Weisung des Truppenadministration wurde ein Teil der Westerholder Truppen zur Rodung und Gewinnung von neuen Feldflächen eingesetzt. In der Umgebung von Südwacht ebenso wie um Steinsfurt und Seefeld waren nach und nach die neuen Felder entstanden und gleich bestellt worden.

Das dabei geschlagene Holz wurde umgehend zum alten Herrenhaus gebracht. Der Neubau war geplant und die umliegenden alten Gebäude waren ebenfalls eingerissen worden. Um mehr Platz für zukünftige Erweiterungen zu haben wurden auch zwei Häuser abgerissen. Die Bewohner, ein Kaufmann und eine Stellmacherfamilie, zogen in eines der neuen Häuser in der Nähe des Marktplatzes. Nach den Plänen eines neuen Baumeisters wurden neue Fundamente und Keller ausgehoben. Der alte Teil sollte an den neuen, befestigten Bau angeschlossen werden. Aus dem Steinbruch wurden täglich Ochsengespanne mit behauenen Steinen geliefert. Die Arbeiten gingen langsam aber stetig voran.

Wonnemond im Jahr 713
Der Winter hatte Westerhold bis kurz vor Ostaramond hinein im Griff gehabt. Das Frühjahr hält sehr spät Einzug nach Westerhold und die Landarbeit geht nun mit großen Schritten voran. Es gab einige Hungertote zu verzeichnen, aber alles in allem sind die Menschen gut über den Winter gekommen.

Der Bau des neuen, befestigten Herrenhauses ging voran. Die Fundamente und die Keller waren fast fertig und der Bau ging stetig voran.

In Südwacht ist eine Zunahme von kleineren Strafdelikten zu verzeichnen. Die Büttel sind öfter im Ensatz als ihnen lieb ist. Der neu zusammengesetzte Stadtrat hat alle Hände voll zu tun. Aber die Stadträte behindern sich gegenseitig um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Marvin sieht das ganze mit kritischen Blick, wartet aber vorerst mit weiteren Entscheidungen ab. Der Handel in der Stadt blüht weiter auf und die Familie Castellani hat einen großen Anteil daran. Die Steuern auf Handelswaren füllen die Kassen Westerholds.

Heumond Jahr 713
Die Weizen und Roggenfelder wogten im sanften Wind des Sommers. Neue Siedler waren angekommen. Die Bauern wurden freie Pächter und bestellten fortan die neu angelegten Felder. Andere zogen in die Städte Steinsfurt und Südwacht, wieder andere gingen nach Eichenbühl. Alles in allem war ein jeder willkommen, bekam Land zugeteilt und ging fortan seinem Handwerk nach. Ein neuer Jahrgang Rekruten wurde eingezogen um in den verschiedenen Truppenteilen ausgebildet zu werden.

 

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