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Das Jahr 714

Eismond im Jahr 714

Ein Bote brachte eine Nachricht aus der kleinen Mark Rabeneck.
Dieses kleine, etwas rauhe Fleckchen Erde grenzte im Süden an die Lindmark und an das Radgauer Land. Bis dahin eigenständig, aber nun nicht mehr.
Mit Hartmut von Klingenfels starb die Linie dieses alten Rittergeschlechts aus.
Die Nachricht besagte weiter, dass nach dem Tode des letzten Klngenfels, die Mark Rabeneck an Westerhold fallen sollte.
Marvin machte sich also auf und kehrte mit einem Schild wieder, der für ihn bestimmt war. Auch ein sehr misteriöser Brief war dabei. Irgendein Geheimnis rankte sich um diesen neune Schild, aber bis jetzt gibt es keine Antwort darauf.
Corva und Marvin begaben sich daraufhin ein weiteres Mal nach Rabeneck, um mehr darüber zu erfahren. Eine Einheit westerholder Truppen wurden ebenfalls zur Sicherung der neunen Mark entsand.

Lenzmond 714

Westerhold feierte sein traditionelles Käsefest. Dieses Mal gleich mit drei neuen westerholder Bürgern: Ranald, Nala und Rätzel.

Außerdem fanden sich noch zahlreiche Freunde in Westerhold ein, die der Tradition des Käsebringens beiwohnten.

Gerüchten zufolge treiben sich Orks nördlich der westerholder Grenzen umher. Niemand weiß genaues. daher wurden Späher ausgeschickt und Truppenverbände in den Norden verlegt. Bis jetzt kam keiner der Späher zurück.

Ostaramond 714

Die Gerüchte über Orks nördlich von Westerhold verdichten sich. Zwei Späher kehrten zurück und berichteten, dass sich eine Orkhorde in einem Lager versammelt hätten. Sie sind eine gute sechs Tagesritte von den westerholder Grenzen entfernt, aber man weiß nicht, was sie vorhaben.

Wonnemond 714

Die Orks streifen immer wieder im Norden umher, haben sich den Westerholder Grenzen nicht ernsthaft genähert. Die eingesetzten Truppen haben an verschiedenen Punkten Holztürme errichtet un hölzerne Befestigungen gebaut.
Es ist zu befürchten, dass diese Maßnahmen bei weitem nicht ausreichen werden, sollten sie entschieden gegen Westerhold ziehen. Aber die Truppe ist zumindest beschäftigt.

In der Lindmark stehen die Felder voll mit Roggen, Weizen und Hafer. Auch wurden neue Flächen gerodet um noch mehr Felder bewirtschaften zu können. durch den milden Winter stand mehr Saatgut zur Verfügung, welches nun auf den neuen Feldern gedeiht.

Das Radgauer Land erholt sich mehr und mehr von der unseligen Fehde und es sind nun wieder alle Flächen von Bauern bewirtschaftet. Mehr und mehr Menschen haben sich wieder angesiedelt und beackern als freie Pächter die Felder.

In der Mark Rabeneck geht alles seinen gewohnten Gang. Felder sind bewirtschaftet und in den Schmieden hört man die Hämmer singen.
Das Volk erfreut sich guter Gesundheit, aber man schaut angespannt auf die westerholder Obrigkeit.
Gerüchte über alte Briefe und Schriften machen die Runde und die Ältesten erzählen von einer Bestimmung, die der Familie Westerhold auferlegt worden sei.

Heumond 714

Auf einer Reise nach Jarlow erschien der Dame Zoe von Eichenbühl laut ihrer Beschreibung der Heilige Reginald. Er beauftragte sie mit der Suche nach einer Reliquie. Sie sollte des Heiligen Eierbrecher finden. Nachdem Rücksprache mit der Questgruppe des heiligen Reginald gehalten wurde, schloß sich Zoe der Questgruppe unter Führung von Jaques de Idou an. Sie reist nun so lange mit, bis der heilige Eierbrecher aufgefunden wird. Die Gelehrte sind sich einig, dass der "Eierbrecher"nur ein Folterinstrument aus Reginalds Zeit als Lordregulator sein kann.

Erntemond 714

Rauchsäulen künden im Noden den Krieg an. Immer mehr Kundschafter kehren zurück und berichten über eine Orkhorde, die sich in Bewegung gesetzt hat. Alles niederbrennend marschieren sie nach Osten auf Marturien zu.
Corva und Marvin hatten den Entschluß gefasst, Leiana an den Hof von Lady Katalina Alinor de Montfort-Bigod nach Bretonien zu bringen. In ihrer Obhut soll die junge Baroness vorerst bleiben, bis die Gefahr gebannt ist. Dafür mussten sie gemeinsam in die Drachenlande reisen, da sich Lady Katalina mit der Questgruppe und einer Abteilung Reginaldienern dort aufhielt.

Bei der Abreise erreichte Marvin ein Bote mit den Nachrichten über die Orks.
Corva und er reisten umgehend zurück nach Westerhold. Sie kamen keinen Moment zu spät an. Ein Trupp Orks hatte sich nach Süden aufgemacht und war in Eichenbühl eingedrungen. Sie brandschatzten einzelne Gehöfte und drangen immer weiter Richtung Südwacht vor.
Westerholder Truppen wurden zusammengezogen und vor den Mauern Südwachts konnten die Orks geschlagen werden.
Aber der Schock saß tief im Volk. Marvin zog mit den Truppen weiter nach Norden und ließ Kundschafter ausschwärmen. Die Hauptstreitmacht der Orks zog weiter nach Osten hieß es. Boten wurden nach Marturien gesendet und die Grenzen wurden noch schärfer bewacht.

Im Zuge dessen wurde in Eichenbühl und im Ragauer Land das Kriegsrecht ausgerufen. Sämtliche wehrfähigen Männer waren nun unter Waffen und wurden durch den Baron selbst geführt. Dieser befand sich zur Zeit in Eichberg und koordinierte seine Truppen.
Corva hat sich umgehend nach Südwacht begeben. Zoe konnte Aufgrund ihrer Queste das Amt der Stadträtin nicht mehr wahr nehmen. Da die Stadt eine dringende, straffe Führung benötigte, hatte Corva diese Aufgabe übernommen.

Liam war mit Zoe gemeinsam auf dem Kontinent Mythodea gezogen und unterstützte Jaques im Kampf gegen die Ratio. Ebenfalls waren Ranald,Nala, Larius und Rätzel auf dem Kontinent. Boten über den Orkeinfall erreichten sie nicht mehr.

Weinmond 714

Westerhold zog gemeinsam mit seinen bretonischen Freunden in den Krieg.
Dieser brach in diesem Mond in Marturien aus. Die Orks zogen über die Grenzen Marturiens und versuchten sich dort festzusetzen. Wie auch schon im Vorjahr war ein alt bekanntes Böses ebenfalls vor Ort. Asmoradin war zurück und hatte die Orks mit verderbten Zauber ins Land gerufen. Er hatte eine Verbindung zwischen den Drachenlanden und Marturien schaffen können und so den Orks den Weg geebnet.
Lange und harte Kämpfe und viele Leben hat es gekostet, den Feind zurück zu schlagen. Letztlich aber gelang es den tapferen Kämpfern und die Orks wurden vernichtet.
Westerhold war vorerst wohl sicher. So hoffte es der Baron...

Julmond 714

Das Jahr ging zu Ende und es stellte sich heraus, dass der eine oder andere versprengte Ork die westerholder Grenzen überschritten hatte. Aber nach und nach wurden sie zur Strecke gebracht.
Westerhold erlebte späte Schneefälle und einen heftigen Wintersturm kurz vor dem Jahreswechsel.
Ein jeder hoffte, dass dies nicht ein Vorbote für das kommende Jahr sein würde.

 

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