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Das Jahr 715

Eismond 715

Der Winter hat das Land fest im Griff, als ein Bote eine Nachricht aus Bretonien bringt.
Corvas letzte Verwandte in Bretonien sind tot. Orkenscharen sind in die Grafschaft Ervais Monis eingefallen und haben alle dort lebenden Menschen getötet. Sie sollen auf der Suche nach irgendetwas sein, munkelt der Bote.
Weiterhin wird Corva nun aufgefordert ihr Erbe anzutreten und die Grafschaft zurück zu erobern...
Das war ein Paukenschlag!
Corva kommt aus Bretonien! Diese Nachricht ging wie ein Lauffeuer durch die Baronie.
Was würde jetzt werden? Was würde die Baronin tun?
Und was der Baron?

Narrenmond 715

Boten verließen die Baronie. Sie sollten allen Freunden und Verbündeten Nachricht bringen und sie um ein Aufgebot an Truppen bitten. Alle sollten sich im Herbstmond in Bretonien einfinden um die Grafschaft Ervais Monis von den Orken zu befreien.
Die Baronin war fest entschlossen ihr Erbe in der Grafschaft anzutreten.
Die Vorbereitungen begannen umgehend.
Gerüchte machten sich derweil im Westen und Süden breit.
Gerissene Schafe wurden in den westlichen Siedlungen gefunden und unheimliche Geräusche hörte man Nachts in den Wäldern.
Auch im Süden war etwas unheimliches im Gange. Niemand konnte es in Worte fassen, aber etwas vertrieb die Holzfäller aus dem Südwald. Die Alten munkelten von uralten Mächten, die das Land zurück forderten.
Der Baron hörte genau zu und ließ Späher nach Süden und Westen schicken....

Lenzmond 715

Die Boten ließen auf sich warten und das Käsefest stand an. Im Hofgut am Tannenberg, nordwestlich von Waldacker, sollte gefeiert werden. Der dortige Pächter hatte berichtet, dass das Niederwild vor Ort überhand genommen hätte. Der Baron hatte daraufhin zur Jagd geladen und die Gäste kamen zahlreich.
Zwei Tage wurde gefeiert und geschlemmt. Alles schien gelungen, als wärend der Jagd ein kleiner Trupp Orks aus dem Gehölz brach und die Jagdgesellschaft angriff. Er konnte zwar niedergerungen werden, aber die Gerüchte über eine Gefahr im Westen bewahrheiteten sich nun.

Auch war die kleine Baroness recht schnell dabei Dinge zu lesen, die man besser nicht laut lesen sollte. Es war wie ein Erwachen. Etwas altes war nun in dieser Welt und auf dem Weg...es sollte nicht lange unterwegs sein. Noch vor Ort tauchte es auf und verlangte nach dem Baron und der Baronin. Es sei das Land und Marvin solle den Weg zu ihm finden, wenn er über das Land herrschen wolle.
Viel zu viele Fragen nach dem warum, woher und wieso waren noch da, aber der Name blieb: Meriandar.
So hatte sich Marvin das Käsefest nicht vorgestellt. Aber Meriandar verließ sie und ließ Marvin nachdenklicher als zuvor zurück...

Brachmond 715

Immer wieder fielen Orks im Westen über die Siedlungen her. Marvin erließ ein paar Anordungen um weitere Truppen auszuheben. Im Westen bildeten sich die Lindmarker Orkenspießer. Eine sehr spezielle Truppe, die mit mehr ... oder weniger Erfolg gegen die Orks vorging.
Liam wurde aus Eichenbühl in den Westen beordert, um gemeinsam mit Marvin die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Dies gelang auch nach einiger Zeit und Marvin konnte mit Corva auf das Konvent nach Mythodea aufbrechen.
Weiterhin wurde ein Teil der Orkenspießer zum Schutz der Baroness in die Drachenlande geschickt. Jaquess hielt sich dort mit den Reginaldinern und der Gräfin Katalina auf.
Marvin und Corva waren weiterhin auf dem Kontinent Mythodea und bereiteten sich auf den kommenden Feldzug vor.

Am Ende des Mondes trafen sie dann mit Jaques und der Schwarzrotte zusammen.
Gemeinsam übernahmen Jaques und Marvin die Heerführung der Feste der Vielfalt und konnten beträchtliche Erfolge in der Spiegelwelt erringen. Die Truppen waren hervorragend und haben sich mit großer Tapferkeit gegen einen mächtigen Feind durchgesetzt.
Der Körper Terras konnte befreit werden und ihre Überreste wurden zurück auf den Kontinet gebracht.

Letztlich war der erfolgreiche Feldzug beendet und Marvin wollte nach Westerhold zurückkehren. Er beoderte im Vorfeld Liam mit der restlichen Schwarzrotte nach Bretonien um Corva dort zu unterstützen.
Er selbst kehrte so schnell wie möglich nach Westerhold zurück. Als er dort ankam, musste er feststellen, dass die Orks wieder zurück waren. In der Nähe des Hofgutes Tannenberg gab es eine Schucht. Dort war ein Höhle und die Orks hatten sich dorthin zurückgezogen. Sie wähnten sich in Sicherheit und als Marvin mit einem kleinen Trupp am Eingang der Schlucht auftauchte, griffen sie voller Siegesgewissheit an. Nur hatte Marvin links und recht oberhalb der Schucht Männer postiert, die nun die überhängenden Steine brachen und damit eine Grölllawine auslösten. Die Orks, die nicht darunter begraben wurden, machten die Männer nieder. Es war ein glänzender Sieg. Jetzt heißt es abwarten, ob noch mehr Orks kommen.

Marvin brach indes wieder auf, um hoffentlich noch rechtzeitig in Bretonien anzukommen.

Herbstmond 715

Die Schlacht um ihr Erbe wurde von Corva und Ihren Verbündeten mit aller Härte geschlagen und nach drei Tagen hatte sie es geschafft. Die Orks hatten versucht einen alten Steingolem, über den Corvas Familie gewacht hatte, zu befreien. Dies ist ihnen auch Anfangs gelungen. Corva hatte mit ihren tapferen Streitern indes eine Waffe geborgen, die den Golem besiegen konnte. In einer letzten Schlacht wurden die Orks zurückgetrieben und der Golem besiegt. Der tapfere Knappe von Jaques, Roland, führte die Waffe mit großem Geschick und stieß sie mit einem mächtigen Hieb in das verderbte Herz des Golems. Damit war die Gefahr gebannt.

In den Abendstunden traf der Lordregulator gemeinsam mit Lady Katalina, Jaques und Marvin ein. Es wurde auf den Sieg getrunken und Corva wurde als Erbin bestätigt. Sie ist nun die Gräfin Corva Novis Ervais Monis!

Beim Volke stellt sich indes die Frage, wie es jetzt um Westerhold steht. Was wird aus dem Baron? Muss er jetzt vor der Gräfin katzbuckeln? Wer hat jetzt das Sagen?
Bretonien etwa?
Marvin saß an diesem Abend gemeinsam mit Liam, Ranald und Larius an der Tafel und lachte. Westerhold ist Westerhold und wird es bleiben hörte man ihn sagen und er erhob den Krug und trank mit einem Lachen!

Julmond 715

Die Wochen sind schnell ins Land gegangen und der Winter hatte in Westerhold Einzug gehalten.
Marvin war viel unterwegs gewesen und hatte gemeinsam mit Liam die westliche Grenze und die dortigen Truppen inspiziert.
Aber nicht ein Ork ließ sich blicken. Marvin ließ mehrere Wachtürme errichten und führte gemeinsam mit Liam ein paar Erkundungsunternehmungen nach Westen durch. Nicht mehr als ein halber Tagesritt, aber es gab keinen Hinweis auf Orks.
Dafür entdeckten sie eine verfallene kleine Siedlung. Marvin ließ sie so gut es ging befestigen und stellte eine kleine Truppe ab, die diese Stellung halten sollten.
Dann kehrte er nach Steinsfurt zurück um den Julabend im Kreise seiner Familie zu feiern.
Das Jahr ging ohne weitere Vorkommnisse zu Ende.

 

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