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Das Jahr 716

Eismond 716

Das Jahr hatte gerade angefangen, als Boten aus der westlichen Grenzregion eintrafen.
Sie berichteten, dass die verfallene Siedlung gehalten werden konnte. Ein regelmäßiger Versorgungstrupp war eingerichtet worden und ein paar der Gebäude waren neu errichtet worden, um weitere Truppen aufzunehmen.

Marvin begab sich daraufhin umgehend ins Grenzgebiet. Er hatte einen Trupp Handwerker mitgenommen, die in der Siedlung weitere Aufbauarbeit leisten sollten.
Eine Schmiede wurde ebenso wie eine Zimmermannswerkstatt errichtet.
Vom Feind fehlte immer noch jegliche Spur.

Narrenmond 716

Der Ausbau der neuen Siedlung ging voran. Die Schneeschmelze hatte recht früh eingesetzt und man hatte begonnen Wege zu befestigen. Der Wald in der Umgebung ist zum Teil gerodet und mehrere Brunnen wurden ausgehoben.
Die Männer nannten die Siedlung mittlerweile Weißenstein. Die Siedlung lag an einem kleinen Berg, dessen Spitze aus weißem Stein bestand. Marvin ließ den Namen urkundlich festhalten, regelte den weiteren Nachschub und machte sich dann auf den Weg nach Eichenbühl.

Lenzmond 716

Das Käsefest fand in diesem Jahr in Eichenbühl statt und Liam hatte als Ausrichter viel zu tun.
Viele Gäste kamen und der erste Abend hatte es schon in sich. Liam Frau Zoe war nach langer Abwesenheit wieder nach Westerhold zurückgekehrt. Da aber weder ihre lange Abwesenheit noch die Umstände geklärt waren und Marvin den begründeten Verdacht hegte, dass etwas mit ihr nicht stimmt, wurde sie vorerst an einem sicheren Ort untergebracht.

Am nächsten morgen sollte eine Aufgabe abgeschlossen werden, die seit einem Jahr vorbereitet wurde. Viele Freunde hatten geholfen, den Weg zu dem "Baumwesen" zu finden, welches beim letzten Käsefest aufgetaucht war und sich Miraelandar nannte.
Dies war die gestellte Aufgabe und nun konnte der Weg beschritten werden. Der großartige Ranald hatte einen entsprechenden Trank gebraut, der dafür von Nöten war.

Wie sich herausstellte wollte Miraelandar Marvin testen und auf die Probe stellen. Er sollte sich Beweisen und zeigen, dass er das Land beherrscht. Jetzt wusste Marvin, wofür das Amulett da war, welches er seit einem Jahr bei sich trug. Dies war das Zeichen der Macht über das Land und er konnte es nun einsetzen.

Ein großer Erfolg und eine Festigung von Marvins Macht.

Ein weiterer großer Erfolg war dem tapferen Liam beschieden. Der erste Ritter Westerholds beendete im Zweikampf erfolgreich seinen Streit mit dem Herrn Natanael von Wolfswacht.
Vor aller Augen wurde der Streit beendet und kaum eine Stunde später saßen beide gemeinsam mit einem Humpen Bier zusammen und feierten.

Ein ereignisreiches Fest fand mit der Einsetzung der neuen Käseprinzessin ein Ende.
Capitano Rastrojo konnte sich letztlich durchsetzen und gab gleich bekannt, dass er ebenfalls den Titel "Käseprinzessin" annehmen würde.

Ostaramond 716

Marvin war zurück in Steinsfurt und bereitete seine Reise zum Konvent auf dem Kontinent Mythodea vor. In seiner Abwesenheit sollte Weißenstein weiter ausgebaut und die Wege zur Lindmark befestigt werden. Nach seiner Rückkehr, wollte er die weitere Umgebung erkunden und, so es denn möglich war, für Westerhold in Besitz nehmen.

Brachmond 716

Gemeinsam reisten Corva und Marvin nach Jarlow um der Familie Castellani einen Besuch abzustatten. Zu beider großen Freude war eine Abordnung aus Yddland vor Ort.
Nachdem man mit dem räuberischen Pack in den Wäldern kurzen Prozess gemacht hat, kam man im Laufe der Tage immer mehr und mehr ins Gespräch. Die wehrten Herren Wulfgar von Rüden, Ottokar von Ravensruh, Elias von Eschenweiler, Balduin von Burgbach-Orkenstein und Marvin von Westerhold versprachen sich am Ende gegenseitigen Beistand im Kampfe und wenn der Andere in Nöten sei.
Selbiges hoben die Herren aus Yddland nochmal für Corva hervor. Sollte sie in Schwierigkeiten geraten, würden diese Herren ihr beistehen.

Weinmond 716

Nach all den Reisen, war Marvin zurück in Westerhold.
Er begab sich sofort nach Steinsfurt um mit einer kleinen Pioniereinheit nach Weißenstein um den Ort weiter auszubauen.
Der Sergant vor Ort berichtete ihm, dass sie nichts besonderes in der weiteren Umgebung gefunden hätten.
Ein paar weitere Ruinen habe man im Westen entdeckt, aber nichts von größerer Bedeutung.
Marvin ließ die Straßen in Richtung Lindmark weiter ausbauen und begab sich zurück nach Steinsfurt.

Herbstmond 716

Wieder einmal brachen die Westerholder in diesem Jahr auf. Diesmal ging es in die Leuenmark.
In einem etwas abgelegenen Landesteil der Mark konnte gemeinsam mit anderen Truppen wieder für Ruhe und Ordnung gesorgt werden. Leider wurden Rätzel und Lukas wärend der Kämpfe verletzt. Wie sich herausstellte, waren es angeheuterte Söldner der Messerbrigarde, die den eigenen Truppen in den Rücken gefallen sind.
Sie hatten sich wärend des Aufenthaltes vor Ort unbotmäßig an den örtlichen heiligen Stätten bereichert und wollten sich damit der Zeugen entledigen.
Ihnen wurde auf die sehr direkte Art der Westerholder gezeigt, dass man so eine Freveltat nicht ungestraft begeht.

Windmond 716

Corva zog es noch einmal aus Westerhold hinaus.
Mit Liam, Ranald, Finn, Lukas, Moses und Rätzel Reiste sie in das Land Nevenburg.
Dort hatte ein teuflischer Zauberer eine Burg in seiner Hand und blendete alle tapferen Streiter mit seinen dunklen Kräften.
Gemeinsam mit der Schwarzrotte und anderen Streitern konnten die tapferen Westerholder dem finsteren Magier und seinem dunklen Gezüchte den Garaus machen.

Marvin bleib derweil in Westerhold und bereitete weitere Schritte im Westen des Landes vor.

 

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