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Das Jahr 717

Eismond 717

Marvin hatte Norden ter Athlan als Entdecker gen Westen geschickt. Er sollte den begehrten Zugang zum Meer finden.
Gut ausgestatet war Norden Ende des Jahres 716 aufgebrochen und war nun hoffentlich bald am Ziel seiner Reise angekommen. Nachricht von ihm war bis jetzt nicht eingetroffen.
Zeitgleich hatte Marvin mit der Legion Naval aus Jarolw eine Verabredung getroffen. Sie sollten mit Schiffen von der Seeseite her diese Unternehmung unterstützen. Die Schiffe waren unterwegs, aber auch von dieser Seite waren keine Nachrichten eingetroffen.

Lenzmond 717

Das Käsefest 717 fand in diesem Jahr abermals in Eichenbühl statt.
Die Wettkämpfe um den Titel der Käseprinzessin standen in diesem Jahr unter der Leitung von Rätzel.
Die Kandidatinnen scharten mutige und geschickte Streiter um sich um den Titel zu erringen. Am Ende gingen gleich zwei Kandidatinnen punktgleich aus den Wettkämpfen hervor.
Myrea Fuchshein und Julietta Cortéz teilten sich nun den Titel Käseprinzessin 718.

Ranald beglückte die Gäste mit einer Rumverkostung und der ehrenwerte Minas begeisterte mit seinen Liedern.

Am späten Abend des ersten Tages traf Norden ein. Verwundet, aber glücklich konnte er breichten, dass er den Zugang zum Meer gefunden hatte. Die Schiffe der Legion Naval waren ebenfalls in unmittelbarer Nähe, da sich der Ort PErfekt für den Aufbau einer Hafenstadt eignete.

Vor Ort hatte Norden ein kleines Dorf entdeckt. Die Bewohner wehrten sich bis jetzt erfolgreich gegen umherziehende BAnden, die immer wieder versuchten, den Ort zu plündern. Sie hatten eine kleine Mauer errichtet und den Ort mit ihren Mitteln so gut wie möglich befestigt.
Die Klippen, die den Ort umgaben, schirmten ihn gut vom Meer ab, sodass sich ein natürlicher Hafen gebildet hatte. Dieser Ort eignete sich perfekt.
Norden verhandelte mit den Bewohnern und die Legion Naval übernahm vorerst die Absicherung der Ortschaft von der Seeseite aus.

Gemeinsam mit Norden und Capitán Joaquim Valdéz, Legion Naval, legte Marvin den neuen Namen des Ortes fest: Corvashaven

Ostaramond 717

Corvashaven hielt soweit stand.
Die ersten Truppenteile waren bereits eingetroffen, wurden aber auf dem Weg dorthin immer wieder von fremden Kämpfern angegriffen. Pioniereinheiten und Handwerker waren jetzt ebenfalls vor Ort und befestigten den Ort zur Landseite hin.
In der nähren Umgebung wurden Bäume gerodet und ein Steinbuch wurde errichtet. Immer wieder kam es dennoch zu zusammenstößen mit den fremden Kämpfern. Sie konnten weder einem Land noch einem Heerren zugeordnet werden. Es schien, als seien es Wilde aus Kandarr, aber dafür waren sie zu gut gerüstet.
Die Soldaten raunten sich zu, dass eine finstere Macht hinter all dem stecken müsse...beweisen werden konnte dies allerdings nicht.

Wonnemond 717

Westerhold brach abermals nach Mythodea auf. Diesmal sollte es ein längerer Aufenthalt werden, da dort dringende Aufgaben auf Marvin und seine Getreuen wartete.
In einem Landstrich auf dem alten Kontinent wurde sehr schnell deutlich, dass sich die Elemente mittlerweile gegenseitig angingen. Ein aus westerholder Sicht unnötiger Wettstreit unter den Elementen fand dort statt und Marvin hörte nicht nur einmal die Verfemten laut lachen.
Die Kämpfe gegen die Verfemten waren hart. Sie hatten viele Truppenteile zusammen gezogen und gingen gegen die treuen Kämpfer der Elemente vor.
Im laufe der Tage kam eine schreckliche Vermutung auf. War es der Ratio gelungen die Spiegelwelt zu verlassen?
Verschiedene Banner der Verfemten waren gesichtet worden, die eigentlich garnicht da sein konnten.
Irgendetwas stimmte ganz und garnincht.

Marvin war zeitglich als Heerführer der Feste der Vielfalt immer wider unterwegs, da sich die Feste in diesem Jahr dem Banner der Entdecker auf dem großen Feldzug anschließen wollte.
Viele gute Kämpfer lernte er dort kennen und gemeinsam ging man den Feind an wo man konnte.
Letztlich wurden die Truppen des Feindes geschlagen...vorerst.

Im gleichen Mond des Jahres 717 fand dann auch das Konvent von Mythodea statt.
Vor Ort wurde der Verdacht bestätigt. Den Verfemten war der Zugang gelungen. Sie hatten die Weltenschmiede eingenommen und bauten eine Festung darum auf.
Alle Vorbereitungen für den Angriff auf diese Festung wurden nun besprochen und angegangen.
Jaques und Marvin sollten des gesamten Banners der Entdecker in militärischen Dingen führen.
Gleichzietig wurde beiden bewusst, dass in den letzten Jahren auch andere nachrückten, um Truppen mit Erfolg gegen den Feind zu führen.

Heumond 717

Zwischen dem Konvent und dem Feldzug verschlug es einige Westerholder in das Land der Drachen.
Corva, Marvin, Finn, Lukas und Leiana lagerten gemeinsam mit Bretonien dort und stritten für den silbernen Drachen. Das Wetter machte Anfangs alle Kämpfe unmöglich, da es tegelang regnete.
Danach jedoch stritt man Seite an Seite mit alten Freunden und Verbündeten.
Ein Anschlag erschütterte das Lager. Eine Kiste, adressiert an Lady Katalina wurde abgegeben und explodierte. Die Ladys wurden verletzt, zu Tode kam zu unserem großen Glück niemand. Dieser feige Anschlag konnte vor Ort leider nicht aufgeklärt werden.
Dennoch war der Wettstreit der Drachen ein voller Erfolg für Westerhold. Das gemeisame Lager mit Bretonien, Seite an Seite zu stehen und zu kämpfen...mit großem Stolz blickten Corva und Marvin auf das gefestigte Band zwischen Bretonien und Westerhold.

Erntemond 717

Gemeinsam mit Jaques und vielen Getreuen war Westerhold auf dem Feldzug gegen die Verfemten in Mythodea.
Larius führte die Feste der Vielfalt wie immer in zivieln Dingen und Kaela die Truppen der Feste.
Jaques und Marvin waren die Heerführer des gesamten Banners der Entdecker.
Bevor die Belagerung durch die Truppen begann, entschlossen sich beide Heerführer zu einem folgenreichen Schritt. Marvin gab den Rückzug beider Heerführer bekannt.
Andere sollten nachrücken und ihren Platz einnehmen. Als erstes sollte dies Kaela machen. Sie soll in den kommenden JAhren die Geschicke der Truppen in die Hand nehmen.

Dann wurde die Festung des Feindes angegriffen.
Tagelang wogten die Kämpfe hin und her. Am letzten Tag konnte die Festung eingenommen werden. Nur bot der Feind abermals alles an Truppen auf und vertrieb vorerst die Streiter der Elemente aus der Festund der Weltenschmiede. Corva und Lukas retteten sich daraufhin direkt an die Weltenschmiede, die vom Feind nicht angegriffen werden konnte.
Draußen ordneten sich die Truppen neu und gingen den Feind abermals an.
Nach langem, zähen Ringen wurde der Feind stück für Stück aus der Festung vertrieben. Die letzten Truppenverbände zogen sich zurück und die Festung war in der Hand der streiter der Elemente.
Ein Sieg auf ganzer Linie.

Herbstmond 717

Nach der Rückkehr aus Mythodea verblieben Marvin nur wenig Zeit, hatte er seinem Freund Jaques doch versprochen, mit ihm in das Land Westmynd zu reisen.
Dort soll es eine Bibliothek geben, in der es vielleicht ein Heilmittel für den König Bretoniens gibt. Also machten sich Marvin mit Jaques und seinen Reginaldinern auf, um nach Westmynd zu reisen.
Dort angekommen sah man sich mit einem dunklen Bösen gegenüber, was immer wieder die Schleusen der Finsternis öffnete und Kreaturen aus spie.
Die Kämpfe waren hart, aber wir konnten dem ganzen Herr werden und der Finsternis einen herben Schlag versetzen.

Windmond 717

Das große House of Lords fand wieder einmal statt.
Marvin reiste mit Larius, Lukas, Finn an. Neu aus Westerhold dabei waren Einhardt und seine Frau Beatrice. Er, ein begabter Kampfmagier, sie die starke Frau an seiner Seite.
Es verwunderte ein wenig, dass die Burg immer wieder von abgerissenen Kämpfern angegriffen wurde. Selbst die Lordsires konnten sich keinen Reim darauf machen.
Geladen wurde am ersten Abend zu einem Maskenball. Marvin von Westerhold, bekannt als guter Tänzer, konnte sich diesem Vergnügen leider nicht hingeben.
Im ernsthaften Gespräch mit Lady Agnes Marti von Norderforst aus Yddland verpasste er den Ball, konnte aber das Band zu Yddland wieder enger knüpfen.

Das eigentliche House of Lords fand am letzten Abend statt.
Zu Marvins großer Freude wurde Jaques zum Lordsire ernannt! Ebenfalls berieten die Lordsires darüber, Corva in einen höheren Stand zu erheben. Da sie aber nicht vor Ort sein konnte, vertagte man die Entscheidung.

Am Ende geschah jedoch das unglaubliche. Morgaine le Feiy betrat den Raum, verfluchte das Reich und zerbrach dabei einen goldenen Becher. Erst wenn alle Splitter wieder gefunden und der Becher zusammen gesetzt ist, soll der Fluch gebrochen sein.
Ein hartes Los für Bretonien. Westerhold sicherte den anwesenden Bretonen sofortigen Beistand zu.
Im Laufe des Abends wurde Marvin in die Gemeinschaft der Ritter des goldenen Schildes aufgenommen. Männer, die zusammen für die ritterlichen Ideale einstehen und diese Verteidigen.
Er nahm mit Stolz an und kehrte glücklich zurück nach Westerhold.

 

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