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Eichenbühl

Reiche Eichenbaumbestände prägen die dichten eichenbuehler Wälder. Diesen und der leicht hügeligen Landschaft verdankt Eichenbuehl seinen Namen. Im Norden grenzt diese schöne westerholder Mark an die Länder Kandarr und Maldoran, im Süden schließt es sich an das Radgauer Land an. Die nördliche Handelsstraße führt über den Bergpass von Maldoran durch Eichenbühl weiter an Südwacht vorbei in den Süden Westerholds. Die Ochs, die in der Nähe von Eichberg entspringt, verbindet das Städchen mit den den eichenbuehler Orten Habichtsfang und Ochsfurt und mündet bei Corvashaven im Meer. Mit ihrem forellen- und aalreichen Gewässer lässt sie so manches Fischerherz höher schlagen und trägt damit wesentlich zur Versorgung Westerholds bei.

Die Wälder bieten Wildschweinen und Rotwild ideale Lebensräume. Kaninchen, Hasen, Fasane und sonstiges Wild tummeln sich im Unterholz. Zudem kann man in den Wäldern auf Wölfe, Füchse und Bären treffen.

In der Nähe der Ansiedlungen findet man einzelne Obstbaumbestände und Äcker, die meist mit Mais und Getreide bebaut werden.

Die meisten Eichenbuehler leben in einigen wenigen Ansiedlungen in Hütten oder kleinen Häusern, die sie nachdem das Land dank Marvins Mannen von Räuberbanden und marodierenden Söldnern befreit wurde, wieder aufgebaut haben.

Die größte davon zählt an die 500 Seelen, Eichberg. Weitere größere Ansiedlungen sind Baerenfang, eine alte Jägersiedlung mit seinen etwa 200 Seelen und das in etwa gleichgroße Ochsfurt, das von der Ochs vom weit kleineren Kammbrich , das für seine Kämme bekannt wurde, getrennt wird. Beide Orte eint eine traditionsreiche Rivalität, die einmal im Jahr mit dem  weit über die eichenbuehler Grenzen berühmten Bootsrennen ihren Höhepunkt findet.

Eichberg genießt seit wenigen Jahren wieder Stadtrecht, was der Stadtbevölkerung und zahlreichen Händlern von außerhalb einen kleinen aber feinen Wochenmarkt beschert. Hier kann man regionale Waren, wie beispielsweise Fisch, Holz, Brot, Kämme oder Felle erwerben. Nicht selten finden sich hier aber auch Händler aus anderen Marken oder gar Ländern ein und bieten ihre teils exotisch anmutenden Waren feil.

Im Erntemond 711 wurde Liam McPherson aufgrund seiner jahrelangen Treue dem Hause Westerhold gegenüber und um seiner tapferen Taten auf dem Felde willen, von Marvin von Westerhold zum Ritter geschlagen und bekam Eichenbuehl als Lehen zugesprochen, das er seither mit meist glücklicher Hand verwaltet. Er pflegt gute Handelsbeziehungen zu Jarlow, das das qualitativ hochwertige Holz der Mark für seine Schiffe sehr zu schätzen weiß. Große Hoffnungen setzt man auch auf eine Kupfermine, die bereits vor längerer Zeit entdeckt aber noch nicht erschlossen werden konnte.