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Sir Liam von Eichenbuehl (Erster Ritter Westerholds)

Liam McPherson wuchs als Sohn einer Irin und eines scotischen Adelskriegers in einem Clanverbund am Fuße der Grampian Mountains in Alba auf. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Sean durchlebte er eine glückliche und recht unbeschwerte Kindheit, übte sich, wie es für die Clanmitglieder üblich war am  Schwert und erlangte als junger Mann bei der traditionellen Kriegerprüfung seinen Torque, den er seither mit Stolz trägt. Wegen einer, sagen wir mal nicht ganz glücklich gewählten Affäre mit der Tochter des Anführers eines verfeindeten Clans musste er seine Heimat verlassen und war gezwungen alleine in die weite Welt hinauszuziehen.

Dank seiner Fähigkeiten mit Schwert und Schild umzugehen, verdingte er sich als Söldner und zog in Kriege, die meist nicht seine waren bis er irgendwann auf einer seiner Reisen nach Sykerien kam und dort auf Sir Allister McInnes, einem doch äußerst seltsam anmutenden Ritter traf, der zwar so gar nicht dem typischen Bild eines Adelsmannes entsprach, aber immerhin über eine Burg und Metvorräte verfügte. Liam trat in seine Dienste und wurde Soldat Sykeriens und kurz darauf Hauptmann der Sternenwacht, so der Name der Burg. Sir McInnes damalige Verlobte gehörte dem geheimnisvollen Söldnerhaufen der Schandfögel an. Dank dieser Liäson kam Liam öfter mit diesem Haufen in Berührung. Er erfuhr, dass sie sich der Kreaturenforschung widmeten und mit seltsamen Apparaturen irgendwelche Essenzen aus allerlei Wesen zogen. Seine Neugier und sein Abenteuersinn ließen ihn nicht mehr ruhen und er schloss sich dem Haufen an um mehr über das Feld der Kreatulogie und diese merkwürdige Essenz zu erfahren.

Allerdings lebte er wieder vorwiegend vom Sold, den die Gruppe für mehr oder oft auch minder ehrenhafte Aufträge erhielt.

Während einer Reise nach Steinbrück auf dem fernen Kontinent Mythodea konnte er in der dortigen Arena an mehreren Tagen sein Kampfgeschick unter Beweis stellen, gewann ein Turnier und belegte bei einem weiteren den zweiten Platz. Sein fairer und respektvoller Umgang mit seinen Gegnern, ließ ihn in der Gunst des Publikums steigen und machten ihm selbst die Bedeutung von Ehre bewußt.

Auf einem mythodeanischen Sommerfeldzug sah er sich erneut mit den grausamen Seiten des Söldnertums konfrontiert. Seine Gruppe ließ sich für die immense Summe von 10 Gold zu einer Ritualwache anheuern. Der Auftraggeber: Das Chaos! Irgendwelche Chaosmagier wollten irgendeinen Schutzzauber gegen die Verfemten errichten. Das wäre an sich ja nicht weiter dramatisch, ging es doch schließlich gegen die Verfemten. Wie sich jedoch jedoch herausstellte wurde bei diesem Ritual ein Menschenopfer dargebracht. Dies konnte Liam und auch einige seiner Mitstreiter nicht mit ihren Idealen vereinbaren. Es kam zu Differenzen, wie weit man für Sold gehen durfte.

Dieses Dilema wurde noch weiter angeheizt als sich kurz darauf herausstellte, dass Teile der Schandfögel an Verhandlungen mit dem Schwarzen Eis beteiligt gewesen waren. Dabei wurde ein Nicht-Angriffspakt mit den Verfemten geschlossen. Das Söldnerlager sollte sich demnach während eines Angriffs der Verfemten auf das benachbarte Orklager zurückhalten. Die gruppeninternen Diskussionen eskalierten und der Haufen spaltete sich in zwei Lager, deren Meinungen immer weiter auseinandergingen und schließlich in einer Spaltung der Gruppe endete.

Die „Abtrünnigen“ beschlossen das Söldnerdasein endgültig aufzugeben um sich fortan ehrenvolleren Aufgaben zu widmen. Und so machte sich eine Heilerin, ein Magister, eine Hexe und mit Liam zwei Krieger auf dem Weg ins Ungewisse. Der zweite Krieger war Marvin von Westerhold, dessen primäres Ziel die Beanspruchung der alten Baronie seiner Vorfahren war. Der eingeschworene Haufen war sich schnell einig und beschloss Marvin nach Westerhold zu folgen, das er letztendlich samt des Baronentitels wieder zugesprochen bekam. Es folgten einige Schlachten um und in Westerhold, viele gemeinsame Reisen durch aller Herren Länder und Liam wurde vom Baron aufgrund seiner Treue und seiner Verdienste auf dem Felde zum Ritter geschlagen und bekam das Lehen Eichenbuehl zugesprochen, das er seither mit meist glücklicher Hand verwaltet und verteidigt.